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5.1 Leitprinzipien

Die folgenden Punkte sind allgemein anerkannte Techniken, Methoden und Prozesse zur Vorstellung, Planung, Implementierung und Aufrechterhaltung von Technologie in Lernräumen, die sich an den Bedürfnissen der Nutzenden orientieren.

Vision und erste Schritte

  • Man sollte damit anfangen, die Gesamtvision der Initiative und die spezifischen Ziele jedes geplanten neuen oder renovierten Raums vollständig zu verstehen. Dabei eng mit den Fachleuten für Planung, Architektur, Ingenieurswesen, Design und anderen Beteiligten zusammenarbeiten, um den technischen Blickwinkel so früh wie möglich in ein Renovierungs- oder Bauprojekt zu integrieren.

  • Sich ein klares Bild über den aktuellen Stand der Technologie-Nutzung in der Einrichtung verschaffen und die geltenden Normen und Einschränkungen verstehen. Bei Bedarf proaktiv zugehörige Informationen und Unterlagen suchen/anfordern. Dies wird dazu beitragen, wichtige Entscheidungen in den folgenden Phasen des Projekts zu treffen.

Planung

  • Das Budget und den Zeitrahmen verstehen, mit dem man arbeitet. Prüfen, wie dies mit bestehenden Plänen für die Implementierung/Einführung von Technologie zusammenpasst, und wenn es Überschneidungen gibt, prüfen, ob man Synergien zwischen ihnen schaffen kann.

  • Über den geplanten Zeitrahmen hinausdenken. Wo immer möglich, den Schwerpunkt auf Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der physischen Struktur und der Gebäudesysteme legen, um Änderungen der Technologie während der Lebensdauer des Gebäudes zu berücksichtigen.

  • Das Zielpublikum, dem das Projekt dienen soll (z.B. Studierende, Dozierende, Mitarbeitende, Öffentlichkeit, Kundschaft), sollte verstanden werden, und es sollte daran gedacht werden, sowohl aus der Perspektive der Nutzenden als auch aus der des Anbietenden zu denken.

  • Ziel ist es, Korrekturen und Änderungen nach der Fertigstellung zu minimieren, die die Kosten erheblich erhöhen können.

Betrieb, Evaluation und Nachhaltigkeit

  • Sicherstellen, dass man über genügend Supportpersonal mit den richtigen Fähigkeiten verfügt, um die neu implementierte Technologie zu warten. Daran denken: „Wenn man sie installiert, muss man sie auch betreuen.”

  • Entwicklung eines Plans zur Nachhaltigkeit von Hardware, der ein robustes Lebenszyklusmanagement umfasst, einschließlich Einkauf, Lagerhaltung, Bereitstellung, Wartung und Überschuss/Recycling.

  • Überwachung und Bewertung der Leistung der Technologie über die Fertigstellung hinaus - Häufigkeit der Nutzung, Benutzungszufriedenheit, Support-Service usw. - zur Verfeinerung und Verbesserung.

Abschnitt zu „Überdenken der Lehrpraxis mit Technologie” in deutscher Übertragung nicht enthalten (bei Interesse, siehe UK Toolkit, Kapitel 5.1)